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Fragen und Antworten:
Gelungenes Lehrbuch
gegen Antisemitismus!
Es ist ein endloses Thema, für das sich kaum einer interessiert: deutsche
Schulbücher und Juden, die darin vorkommen oder eben nicht vorkommen. Schon
lange wird in kleinen Kreisen darüber debattiert und darum gerungen, dass
klischeebeladene Bilder und christlich Sichtweisen auf die Juden aus den
Schulbüchern verschwinden...
Einweihung:
Eine neue Mikwe in
Konstanz
Am Sonntag weiht die Israelitische Kultusgemeinde Konstanz
eine neue Mikvve (Ritualbad) ein. Zu diesem Anlass und zur 7. Jahrzeit
(Todestag) des Gemeindegründers Shimon Nissenbaum sel.A., werden zahlreiche
jüdische prominente Persönlichkeiten aus dem In- und Ausland in Konstanz
erwartet...
Unter dem Deckmantel der "Islamismus-Kritik":
Rassistischer Aufmarsch in der Kölner Innenstadt geplant
Am 20. September will die rechtsextreme "Bürgerbewegung pro Köln" auf dem
zentral in der Kölner Innenstadt gelegenen Heumarkt eine öffentliche
Abschlusskundgebung ihres sogenannten "Anti-Islaminiserungskongreß" durchführen.
Als Hauptredner werden u.a. der Vorsitzende der neonazistischen "Front National"
(FN) aus Frankreich, Jean-Marie Le Pen, der Führungsfunktionär des rassistischen
"Vlaams Belang" aus Belgien, Phillip Dewinter...
Interview mit Micha Brumlik:
"Krise der Männlichkeit"
Herr Brumlik, stellen Sie sich vor, Sie werden abends in der U-Bahn von
Jugendlichen angepöbelt und bedroht. Wie reagieren Sie?...
Micha Brumlik:
Abschiebung ist
verantwortungslos
Der Erziehungswissenschaftler Micha Brumlik hat sich gegen Forderungen gewandt,
jugendliche Gewalttäter mit Migrationshintergrund einfach abzuschieben. Die
meisten der Jugendlichen seien hier "unter miserablen Schulbedingungen
sozialisiert worden". Deshalb läge es auch in der Verantwortung der Deutschen,
sich um die jungen Leute zu kümmern. Man müsse die Kultur der Gewalt unter
Migranten an ihren Wurzeln packen...
Die 68er und die Erziehung:
Was ist davon geblieben?
In der allgegenwärtigen 68er-Retrospektive bleibt ein zentrales Anliegen der
Bewegung erstaunlicherweise kaum erforscht, obwohl es vielleicht das
wirkungsmächtigste und sichtbarste ist: Die Umwertung von Erziehung und Bildung…
Debatte um die "Antideutschen":
Juden als nützliche
Idioten
Sie behaupten, proisraelisch zu sein, und geben vor, mehr vom Antisemitismus zu
verstehen als die restliche Linke. Mit dem Judentum aber wollen die
Antideutschen gar nichts zu tun haben. Eine Antwort auf das Dossier von Stephan
Grigat...
Mit Wimpeln und Mützchen:
Antideutscher Philosemitismus?
Hat man es bei den »Antideutschen« tatsächlich mit
»ideologisch Fanatisierten« zu tun, die unter einer »neurotischen
Überidentifikation« mit Jüdinnen und Juden leiden? Ist Israel für sie
nur die »Projektionsfläche« für ihre eigenen Befindlichkeiten? Oder üben
die Antideutschen dringend notwendige Ideologie- und
Gesellschaftskritik?
Juden und Linke:
Dem Volke nicht zugehörig
Zum Thema Judentum, Zionismus und Nahost-Konflikt in
der Geschichte der Linken, geht Peter Ullrich der Frage nach, ob es eine typisch
linke Sichtweisen auf Juden und Jüdinnen, den Staat Israel und den
arabisch-israelischen Konflikt gibt, die als historisch-ideologisches Erbe
dominant sind?...
Das Verhältnis der Linken zum Judentum:
Begrenzter Universalismus
Ein moralisches Kernproblem ist der linke Universalismus, bzw. das Aufgeben
desselben. Die sozialdemokratische Abwendung vom marxistischen
Klassenkampf-Universalismus hin zu nationaler Politik führte zu einer Offenheit
gegenüber einer prozionistischen Haltung, die auch antiarabische Elemente
enthalten konnte. Die kommunistische Abwendung von Klassenkampf-Universalismus
während seiner jeweiligen nationalen Implementierung führte zu vorübergehendem
manifestem Antisemitismus...
Schwieriges Verhältnis:
Die Linke und das
Judentum
Der Leipziger Wissenschaftler Peter Ullrich hat einen
differenzierten Beitrag zur Nahostdebatte der Linken geschrieben, der sich auch
noch gut lesen lässt... |
Rechtsrock:
Es geht
auch anders
Bravo, endlich einmal gute Nachrichten aus Brandenburg, dem Bundesland, das
ansonsten vor allem viele Verkehrstote, Arbeitslose und rechtsextremistische
Straftaten zu verzeichen hat. Von 29 Anträgen, rechtsextreme CDs und DVDs zu
indizieren, sind in diesem Jahr bereits 16 bewilligt worden. Betroffen sind CDs
von Bands wie Landser, Jungsturm und Terrorkorps...
Fritz Perls 1893-1933:
Expressionismus - Psychoanalyse - Judentum
Der Psychotherapeut Fritz Perls floh 1933 aus Berlin und wurde später in den USA
die zentrale Gründerfigur der Gestalttherapie. Seine ersten vierzig Lebensjahre
in Deutschland liefern einen Mosaikstein zur Geschichte der psychoanalytischen
Bewegung wie zur Geschichte der so genannten expressionistischen Generation...
Ein großer Mäzen:
Zur
Erinnerung an James Loeb
In der Nähe des bekannten Münchner Scheidplatzes,
unweit der Psychiatrischen Max-Planck-Abteilung des Schwabinger
Krankenhauses, befindet sich die James-Loeb-Straße, deren Namenspate,
einst "eine sehr lebhafte, brillante Persönlichkeit" und "exzellenter
Wissenschaftler, Musiker und Ästhet...“ , heute vielen unbekannt ist…
Weitere Meldungen aus Deutschland:
Jüdisches Leben in
Deutschland...
Antisemitismus,
Rechtsextremismus...
Archiv...

Olympia:
Wer braucht
eigentlich Medaillen?
Der Schriftsteller Saul Bellow hat einmal über uns Israelis gesagt, dass wir
immer danach streben, weltweit in jedem Bereich die Besten zu sein. Ehrgeiz ist
etwas Löbliches, aber manchmal ist er wirklichkeitsfremd...
Olympia:
Gedenken an Opfer
von 1972
Hunderte Menschen haben am Montag in Peking der Terror-Opfer der Olympischen
Spiele von München gedacht. Die Zeremonie im Hotel "Hilton" hatten die
israelische Botschaft in China und das Israelische Olympische Komitee
organisiert...
Das Feuer des Machdi:
Wettlauf der
Raketen
Raketen aller Art überschatten das Geschehen im Nahen Osten. „Wer fähig ist,
einen Satelliten ins All zu schießen, ist auch fähig, jeden Ort in der Welt zu
treffen“, sagte Israels Verteidigungsminister Ehud Barak über den angeblich
gescheiterten Versuch des Iran, einen kleinen „Dummy“ Satelliten in eine
niedrige Umlaufbahn in 250 Kilometern Höhe zu setzen. Safir-e Omid, Botschafter
der Hoffnung, nannte Iran die 22 Meter lange und 26 Tonnen schwere selbstgebaute
Rakete, bei deren Start Präsident Ahmadinidschad persönlich bis zum „lift off“
zurückzählte. Nicht zufällig wurde der Geburtstag des Mahdi, des schiitischen
Messias, als Abflugtermin gewählt. Vor dessen Rückkehr werde die Welt einer
„großen Kastastrophe“ ausgesetzt werden, ähnlich der christlichen Mythen um ein
„Armageddon“...
Hisbollah bläst zur Menschenjagd:
Terrorwarnung
ergeht an alle Israelis weltweit
Eine ungewöhnlich deutliche Warnung vor möglichen Terroranschlägen hat der dem
Ministerpräsidentenamt unterstellte „Nationale Sicherheitsrat“ Israels
veröffentlicht. Die dem Iran nahestehende Hisbollah im Libanon bereite sich
darauf vor, israelische Reisende an jedem Ort der Welt angreifen oder entführen
zu wollen...
Hamas / Israel:
Der
Waffenstillstand neigt dem Ende zu
„Die Spannung liegt in der Luft. Der Waffenstillstand wird bald vorbei sein“,
sagt Ruti vom „Israel Project“ während einer spontanen Führung durch Sderot. Auf
einem Hügel am westlichen Rand der israelischen Grenzstadt Sderot zeigt sie auf
die Lichter von Beth Hanoun...
Mit offenen Karten:
Kurdistan und die Kurden
Wie sieht die Lage der Kurden in Kurdistan - eines auf mehrere Länder verteilten
Volkes - heute aus, nachdem sich die Situation im Nahen und Mittleren Osten
durch Intervention im Irak geändert hat?...
Die Zeit wird knapp:
Wird sich der Westen gegen Iran behaupten?
Die jüngsten Atomverhandlungen in Genf haben eindeutig gezeigt, wer bei den
derzeitigen diplomatischen Bemühungen die Oberhand hat. Seit ein iranischer
Dissident im Jahr 2002 die Existenz eines Atomprogramms offenbarte, haben
iranische Diplomaten jede Gelegenheit umgangen, es zu modifizieren und der
Verantwortung des Landes als Unterzeichner des Nichtverbreitungsvertrags gerecht
zu werden...
Ramallah:
Palästinensischer Nationaldichter beigesetzt
Tausende Menschen haben am Mittwoch in Ramallah dem am Samstag verstorbenen
palästinensischen Dichter Mahmud Darwisch die letzte Ehre erwiesen. Darwisch
wurde mit einem Staatsbegräbnis beigesetzt, wie es zuletzt Palästinenserführer
Jasser Arafat erhalten hatte...
"Neue Regelungen":
Jordanien
beschlagnahmt jüdische Kultobjekte
Fromme jüdische Touristen aus Israel dürfen keine Kultobjekte wie Gebetsriemen,
Gebetsschals oder Gebetsbücher und Psalter nach Jordanien mitbringen.
"Unhöfliche Grenzbeamte befahlen mir sogar, meine Kopfbedeckung abzunehmen",
erzählte ein israelischer Tourist, der mit einer dreißigköpfigen israelischen
Reisegruppe nach Jordanien reisen wollte...
Umfrage:
Was halten
Sie vom angeblichen “Olmert-Plan”?
Nach einem Mitte August in der israelischen Tageszeitung haArez
veröffentlichten Bericht des Journalisten Aluf Benn legte
Isreals Premier Olmert ein Angebot für eine Zweistaaten-Lösung
vor. Die Palästinensische Autonomiebehörde dementierte umgehend:
Ein solches Angebot sei nicht unterbreitet worden.
Was meinen Sie? Würden Sie den Olmert-Plan befürworten, wenn er
so vorgelegt worden wäre?…
Ladenhüter:
Olmerts
vermeintliches Friedensangebot
Ein vermeintliches Friedensangebot des
israelischen Premierministers Ehud Olmert an die Palästinenser hat in
europäischen Medien schon zu Hoffnungen und zu Analysen über den Sinn oder
Unsinn des Angebots geführt. Doch im Augenblick gibt es keinen Friedensplan,
sondern nur einen Zeitungsartikel von Aluf Benn in der Zeitung Haaretz...
Der Sommer 2000 und der Sommer 2008:
Ein schmerzliches
historisches Versäumnis
Am Ende seiner Amtszeit bietet
Ministerpräsident Ehud Olmert dem Präsidenten der Palästinensischen
Autonomiebehörde (PA) Mahmoud Abbas ein 'Schubladenabkommen' über die Fragen der
Grenzen, der Flüchtlinge und der Sicherheitsregelungen an...
Verhandlungen:
Olmert bietet
Rückzug aus Westjordanland an
Israels Premierminister Ehud Olmert hat dem palästinensischen Präsidenten Mahmud
Abbas einen Vorschlag über ein Abkommen zur Zweistaatenlösung präsentiert.
Dieser enthält detaillierte Pläne für einen möglichen Grenzverlauf und geht auch
auf das Thema der palästinensischen Flüchtlinge ein... |
Tel Aviv:
Der
Mond, die Herzen und das Mittelmeer
"Was macht ihr denn da? - Liebe!": Wenn es
dunkel wird in Tel Aviv, gehört die Straße den Künstlern, Aktivisten und
Sportlern...
Statt demagogischer Gesten:
Echte Hilfe für
die Holocaustüberlebenden
Es hat in der öffentlichen Diskussion im
letzten Jahr kein anderes Thema gegeben, dass zu solch einem Ausbruch
demagogischer Sprüche geführt hat, wie die Behandlung der Holocaustüberlebenden.
Die gerechtfertigte Kritik an Jahrzehnte langer Vernachlässigung wurde vonseiten
der Politiker, Journalisten, Rechtsexperten und Menschenrechtlern in Schichten
von kämpferischer Moralpredigt gehüllt...
Die Diplomaten zaudern:
Und der Iran baut
Atomsprengköpfe
Am vergangenen Wochenende ist eine weitere 'Deadline'
abgelaufen, innerhalb derer der Iran erkennen lassen sollte, ob er ernsthaft
bereit dazu sei, über die Einstellung seines Strebens nach Atombomben zu
diskutieren...
"Ein paar Kilometer":
Nur die Linie vom
4. Juni 1967
Die israelisch-syrischen Verhandlungen stehen
an zwei Fronten von Schwierigkeiten. Die Themen, die die erste Front betreffen,
sind der Öffentlichkeit ziemlich gut bekannt. Die zweite Front ist weniger
bekannt. Und nicht einmal eine Änderung der Identität der Person, die Israels
Regierung anführt, oder in der Zusammensetzung der Regierung als ganzes wird
diese Grundtatsachen ändern...
Realistischer Standpunkt:
Gemeinsam mit
Saudi-Arabien
Am 17. Juli veranstaltete König Abdullah von
Saudi-Arabien, erstmals in der Geschichte |